Wednesday, 2. November 2005
Ich hatte die Hoffnung, diesmal wäre alles anders. Ich würde von einer älteren Version auf eine jüngere wechseln, ohne große Mühen und Ärgernisse. Meine Erwartungen waren hoch. Egal wo ich es las, die neue SuSE sei ein ausgereiftes Produkt. Und wieder einmal merkte ich, wie viel man auf die meisten dieser Tests geben kann. Ob ein Produkt ausgereift ist, merkt man nämlich nicht, in dem man auf ein blankes System ein neues aufspielt, ein paar Standardpakete aufspielt und guckt, wie die so aussehen. Ob ein System ausgereift ist, merkt man eigentlich nur in dem man es längere Zeit benutzt oder sehr systematisch testet. Im letzteren Fall hieße das, eine ältere Version einzuspielen, das System dermaßen umzukonfigurieren, dass es sich nicht mehr im Auslieferungszustand befindet und erst dann ein Update einzuspielen. Dann und erst dann ist die Grundlage für einen ernstzunehmenden Test gegeben. Denn: welcher Anwender will schon bei jedem Versionssprung neue Hürden überwinden müssen?
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Sunday, 9. October 2005
Ich wollte schon länger Skat lernen. Aus Interesse, sowie aus der praktischen Erwägung heraus. Leider gestaltete sich das bislang schwierig, da erstens der Anteil der Skat-Spieler in meinem Freundeskreis sehr überschaubar ist und zweitens gute Skatspieler ungerne mit einem blutigen Anfänger spielen. Und, das sei nicht verschwiegen, ich dieses Ansinnen auch nicht mit größter Konsequenz verfolgte, schließlich war es nur einer der vielen Punkte, auf einer viel zu langen Liste von Dingen, die man immer mal tun wollte...
Da ich nun quasi in einer zumindest theoretisch regelmäßig spielenden, überschaubaren Dreier-Skat-Gemeinschaft gelandet bin und ich keine wirklichen Fortschritte erzielte, da die Spielabstände zu groß und sich das Spiel irgendwie doch komplizierter als gedacht erwies, schaute ich mich nach einem Skatprogramm zum Üben um und bin fündig geworden: xskat 4.0 erinnert von der Optik zwar an den 90er-Look, erweist sich aber als ausgesprochen vielseitiges und brauchbares Skatprogramm, dass ich jedem Skatspieler, der X11 laufen hat, nur dringend ans Herz legen kann. Besonders praktisch für blutige Anfänger: die Möglichkeit Spiele zu wiederholen und ggf. bei Bedarf die eigenen Karten mit dem des zuvor gewinnenden Computerspielers zu tauschen um Strategien zu Übungszwecken nachzuahmen. Ein besonderes Plus: xskat lässt sich über LAN und IRC gegen menschliche Gegner spielen.
Wer Lust hat, mal mit mir zu spielen, lasse es mich wissen!
Wednesday, 28. September 2005
Mir schmierte heute gqview mehrfach ab. Kurzerhand beschloss ich, mich nach einer neuen Version umzusehen und ggf. eine Beta-Version auszuprobieren. Viel instabiler konnte das Programm nicht werden... Ich hätte es schon viel eher tun sollen, die aktuelle Beta-Version erwies sich nicht nur als stabiler, nein, sie hatte unerhoffterweise auch noch ein schmerzlich vermisstes Feature: sie kann nun mit den RAW-Dateien diverser Kamerahersteller umgehen und stellt die NEF-Dateien meiner D70 tadellos dar! Dies ist umso erfreulicher, da keiner der von mir verwendeten Betrachter bislang gut mit NEF-Dateien umgehen konnte. Entweder sie stellten sie nicht dar oder sie benutzen wie Digikam ein KIPI-Plugin, welches zumindest in der Version, die bei SuSE 9.3 mitgeliefert wird, nicht brauchbar ist. Jedem Linuxer, der ähnlich Leid geplagt ist, einen schnellen Browser zum (Aus)Sortieren von RAW-Files braucht, sei ein die aktuelle Beta sehr empfohlen!
Und da ich schon einmal dabei war Versionen zu aktualisieren, schaute ich nach einer aktuellen Version des rawphoto-Plugins für Gimp und fand einen deutlich besseren Ersatz: UFRaw 0.5 von Udi Fuchs. UFRaw hat nicht nur die größere Vorschau (auf der endlich auch etwas zu erkennen ist), eine durchdachte Bedienung, sondern auch eine grundlegende Unterstützung für Farbmanagement oder Farbkurven und erweist sich somit als der Raw-Konverter der Wahl, zumal er in drei Versionen vorliegt: als GIMP-Plugin, als eigenständige GUI und als Kommandozeilenversion für die Stapelverarbeitung.
"RAW-Images" vollständig lesen
Tuesday, 19. July 2005
Warum schaffen es die SuSE-Leute eigentlich nicht Upgrades einmal problemlos zu gestalten? Nach dem Update von 9.2 auf 9.3 lief der X-Server nicht mehr und guter Rat war teuer, schließlich ist X11 für mich immernoch ein Buch mit zumindest sechs Siegeln - und beschissenem Fehlerlogging.
3 Stunden später habe ich dann den Fehler gefunden (oder ihn zumindest so umschifft): das X-Executable habe ich einfach setuid root gesetzt, und siehe da, X läuft. Was bleibt ist die Frage: "Warum tritt dieses Problem (und frühere Updateprobleme) bei Neuinstallationen nicht auf?" Ach, wenn Debian nur kürzere Releasezyklen hätte...
Monday, 6. June 2005
Es geschehen noch Zeichen und Wunder...
Sarge
wurde fertiggestellt! Allerdings: auf Serversystemen ist Debian für mich nach
wie vor erste Wahl, aber auf meinem Desktop werde ich der SuSE die
Treue halten. Solange zumindest bis die Debian-Leute es schaffen den Releasezyklus deutlich zu verkürzen.
Anyway: Sarge scheint mir alles in allem ein sehr gelungenes Produkt, dass endlich auch Unterstützung für das LVM beinhaltet. Die nervigen Frickeleien, die ich noch unter Woody anstellen mußte, gehören damit wohl endgültig der Vergangenheit an. :-)
Sunday, 29. May 2005
Ein Rezept: man nehme Microsoft Access und fülle zwei Tabellen automatisch mit Inhalt. Diesen Vorgang lasse man mit Hilfe von Formularen darstellen. Man wähle das "Desktop-Darstellen-Icon" während MS Access vor sich hin arbeitet. Das Ergebnis: ein vollgeschmierter Bildschirm und eine Taskleiste, die mit Diensten überflutet ist, die dort eigentlich gar nicht dargestellt werden sollten: SysFader, DDE Server Window, MCI Command Handling Window etc.
"Have Fun with Microsoft" vollständig lesen
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